Plattform Industrie 4.0

Plattform Industrie 4.0 in San Francisco

SAN FRANCISCO, USA – Am 08. Dezember 2017 kamen in San Francisco zum dritten Mal Vertreter aus aller Welt zusammen, um zu aktuellen Entwicklungen im Bereich Industrie 4.0 zu diskutieren. Die Plattform Industrie 4.0 begrüßte gemeinsam mit dem Industrial Internet Consortium (IIC), der German American Chamber of Commerce (GACC) und dem Clean Energy Smart Manufacturing Innovation Institute (CESMII) über 150 interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Christian Decker, CEO der DESMA Schuhmaschinen GmbH erläutete in seinem Keynote Vortrag wie Industrie 4.0 Komponenten in die Schuhindustrie integriert werden können. Ein besonderes Highlight ist die Übertragung von geometrischen Modellen auf holografische Geräte. Diese Art der Visualisierung hilft dem Unternehmen Prozesse zu optimieren.

Weitere Informationen siehe Link.

Quelle: Beitrag Plattform Industrie 4.0 in San Francisco

Malu Dreyer und Annegret Kramp-Karrenbauer bei der IGBCE

IGBCE Landesdeligiertenkonferenz in Mainz

Am 20.05.2017 fand die Landesdeligiertenkonferenz der IGBCE in Mainz statt. Gastrednerinnen waren: Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (Bild links) und die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer (Bild rechts).

Thema des Beitrages von Malu Dreyer war unter anderem die Digitaliserung und Industrie 4.0. Ihre Forderung: “Die Chance des Wandels zu ergreifen, ihn jedoch mit Respekt und Toleranz zu gestalten.” Dazu zählen für sie, die Bereiche Datenschutz, Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechte. Gerade weil Deutschland zu 55 % exportorientiert ist, kann Deutschland, so sagt sie, es sich nicht leisten, auf die Digitalisierung zu verzichten.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, plädierte während ihres Vortrages deutlich für den Klimaschutz und für industrielle Arbeitsplätze. Ein klares NEIN gab es zur Deindustrialisierung. Ihrer Meinung nach sind wir die Treiber und nicht die Opfer der industriellen Revolution, da wir mit jedem Klick sie selbst voranbringen. Auch bei Kramp-Karrenbauer steht der Arbeitsschutz in der Prioritäten-Liste ganz weit oben, da immer mehr Arbeitgeber eine 24 Stunden Verfügbarkeit von ihren Beschäftigten einfordern. Eine gleiche Gewichtung legt sie auf den Datenschutz und damit auf die Wahrung der Persönlichkeitsrechte. Die Regelung dieser Punkte betrachtet Sie als eine Herausforderung für die Sozialpartner.

Bildquelle und Autorin: Susanne Mappes