IMVAR besucht am 30.01.2018 die Learntec in Karlsruhe!

Learntec, die Leitmesse für digitale Bildung

IMVAR wird am 30. Januar 2018 Gast auf der Learntec in Karlsruhe sein. Digitale Lern-Medien setzen sich in Schule, Universitäten und Unternehmen immer weiter durch. Wir lassen uns überraschen, was die Learntec in 2018 wieder Spannendes bietet.

Der LEARNTEC Kongress bietet mir die Möglichkeit, mit erfahrenen Referenten und Teilnehmern aus vielen verschiedenen Bereichen Themen der Weiterbildung zu diskutieren und von best practice Ansätzen zu profitieren. Diesen Austausch in der Qualität finde ich nur auf der LEARNTEC. Zusätzlich ist die Fachmesse der ideale Ort, neueste Trends und Technologien zum Thema E-Learning zu erleben, auszuprobieren und zu hinterfragen.

Ein Zitat von Michael Goertz – Senior Spezialist Lernen & Entwicklung, Certified European E-Learning Manager, TARGO Dienstleistungs GmbH

Quelltext: Zitat

 

HTC VIVE und Weltwirtschaftsforum tun sich zusammen, um die „VR/AR for Impact”-Initiative zu fördern

DAVOS, Schweiz, 23. Januar 2018

HTC VIVE™, führend im Premium-Virtual Reality (VR)-Segment, kündigte heute seine Partnerschaft mit dem Weltwirtschaftsforum (WEF) an, um die Initiative VR/AR for Impact zu fördern und ihre neuesten Inhalte im Sustainable Impact Hub der Vereinten Nationen (UNO) auf der WEF 2018 in Davos zu präsentieren.

Für das Programm werden mehr als 10 Mio. USD zur Verfügung gestellt. Mit diesem Betrag sollen VR und AR Inhalte und Technologien gefördert werden, um weltweite Probleme unserer Gesellschaft im Gesundheits- und Bildungswesen zu lösen. Damit versucht man vor allem die Ziele der Vereinigten Nationen zu unterstützen.

Lesen Sie den gesamten Artikel: IMVAR empfiehlt den Quelltext

Link zu einem AR und VR Projekt der WEF 2018

Life – (Life-saving Instruction For Emergencies): https://oxlifeproject.org/

Malu Dreyer und Annegret Kramp-Karrenbauer bei der IGBCE

IGBCE Landesdeligiertenkonferenz in Mainz

Am 20.05.2017 fand die Landesdeligiertenkonferenz der IGBCE in Mainz statt. Gastrednerinnen waren: Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (Bild links) und die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Annegret Kramp-Karrenbauer (Bild rechts).

Thema des Beitrages von Malu Dreyer war unter anderem die Digitaliserung und Industrie 4.0. Ihre Forderung: “Die Chance des Wandels zu ergreifen, ihn jedoch mit Respekt und Toleranz zu gestalten.” Dazu zählen für sie, die Bereiche Datenschutz, Arbeitsschutz und Arbeitnehmerrechte. Gerade weil Deutschland zu 55 % exportorientiert ist, kann Deutschland, so sagt sie, es sich nicht leisten, auf die Digitalisierung zu verzichten.

Annegret Kramp-Karrenbauer, Ministerpräsidentin des Saarlandes, plädierte während ihres Vortrages deutlich für den Klimaschutz und für industrielle Arbeitsplätze. Ein klares NEIN gab es zur Deindustrialisierung. Ihrer Meinung nach sind wir die Treiber und nicht die Opfer der industriellen Revolution, da wir mit jedem Klick sie selbst voranbringen. Auch bei Kramp-Karrenbauer steht der Arbeitsschutz in der Prioritäten-Liste ganz weit oben, da immer mehr Arbeitgeber eine 24 Stunden Verfügbarkeit von ihren Beschäftigten einfordern. Eine gleiche Gewichtung legt sie auf den Datenschutz und damit auf die Wahrung der Persönlichkeitsrechte. Die Regelung dieser Punkte betrachtet Sie als eine Herausforderung für die Sozialpartner.

Bildquelle und Autorin: Susanne Mappes

Tourismus-Industrie 4.0 – warum nicht digital werden?

Wie bereits in meinem vorhergehenden Beitrag geschrieben, ist gerade die Tourismus-Industrie für den zukünftigen Einsatz von augmented Reality Lösungen prädestiniert. Städteplaner und Touristik-Büros sollten auf den Zug der Digitalisierung aufspringen und es nicht verpassen, die “eigene” Stadt für Besucher attraktiver zu gestalten und zu präsentieren.

Einsatzmöglichkeiten von AR in der Tourismus-Industrie

  • Marketing – AR im Print-Medien Bereich

Langweilige Flyer, Broschüren, Reisekataloge ….. Die meisten papierbasierten Werbematerialien finden schnell den Weg in den Mülleimer.  AR-Lösungen bieten einen Mehrwert

Vorteile:

  1. Städte können sich mit AR lebendig und vielfältig präsentieren.
  2. Mit AR unterstütze Print-Medien wirken überzeugend auf den potenziellen Kunden,
  3. was in den meisten Fällen zu einer schnelleren Kaufentscheidung führt. Denn meistens hat der Kunde bereits gekauft, bevor er beraten wird.  Deshalb müssen Sie den Kunden nur noch abholen und bestärken.
  • Museum – den Besuch mit AR lebendig und aktiv gestalten

AR ist die Schnittstelle zwischen aktivem Erleben und Bildung. Durch den Einsatz dieser Technologie werden nicht nur Kunstliebhaber, sondern auch technikaffine Menschen ins Museum gezogen, um dort Kunst lebendig und aktiv zu erleben. Durch das Verflechten von auditiven, visuellen und kinästhetischen Reizen wird das Gehirn zu kognitiven Prozessen angeregt, was zu einer erhöhten Merkfähigkeit und einem besseren Lernprozess während des Museumsbesuches führt.

Vorteile:

  1. Anlocken von Kunstliebhabern und technikaffinen Menschen wie auch von Familien mit Kindern. AR im Museum spricht einen größeren Interessenskreis an!
  2. Höhere Besucherzahl
  3. Spielerisches Kennenlernen (das Hauptaugenmerk liegt auf dem Wort “-lernen”) von unterschiedlichen Sozialisationen und Kulturen
  • Stadtbesichtigung mittels AR-Outdoor-Spiel

Forscher des Instituts für Angewandte Informationstechnologie (Sankt Augustin, Deutschland) haben im Jahr 2o1o testweise ein Spiel entwickelt, dass es Besuchern der Stadt Köln ermöglichen sollte, die Stadt mittels Sprünge durch Zeitportale zu erkunden, um auf diese Weise mehr über die Historie der Stadt zu erfahren. TimeWarp sollte es dem Besucher ermöglichen mit der Stadt zu interagieren.

Frage:

Warum gibt es ein solches Projekt nicht mehr, obwohl Pokémon GO ein solcher Hype war, der unzählige Menschen zur Bewegung mobilisierte und wahrscheinlich nur an der Tatsache, dass man sich alleine auf die Suche machen musste, scheiterte.

Vorteile:

  1. Die Historie einer Stadt kann mit AR spielend kennen gelernt werden
  2. Menschen werden zur Bewegung im Freien motiviert, weil Sie Spaß haben
  • Re-Living

Mittels Smartphone und einer speziellen App können historische Bauwerke rekonstruiert werden. Auf diese Weise bekommt z.B. der Besucher einer alten Burg eine Ahnung davon, wie das Gebäude vor hundert Jahren ausgesehen haben könnte. Das heißt, der Besucher sieht über sein Smartphone die Burgruine mit multimedialen Ergänzungen.  Das alte Bauwerk wird dabei wieder zum Leben erweckt und einem Erscheinen von Hui Buh steht damit nichts mehr im Wege. Sicher ein ungeteilter Spaß nicht nur für die Kleinen unter uns!

Vorteile:

  1. Die Burg wird geliebtes Ziel für Familienausflüge
  2. Höhere Besucherzahl
  • Navigationshilfe

Egal, ob Sie als Fußgänger oder Autofahrer in einer Stadt unterwegs sind. Mit Hilfe von AR können Ihnen virtuelle Wege durch Richtungspfeile auf dem Display Ihres Smartphones angezeigt werden, so dass Sie sicher und direkt an Ihrem Point of Interest ohne den Faktor Stress ankommen.

  • Städteplanung

Virtuelle geplante 3D-Modelle können mit Hilfe von AR in die tatsächliche Umgebung integriert werden. Dabei geht es um die Frage, ob die in Projekt-Planung befindlichen architektonischen Bauwerke sich ästhetisch in das vorhandene Stadtbild integrieren. Mit AR ist es möglich die direkte Zusammenarbeit mit den Bürgern zu gestalten, um sicherzustellen, dass die öffentlichen Anliegen und Erwartungen konsequent verstanden und berücksichtigt werden können.

Vorteile:

  1. Bürgernähe durch besseres Projektverständnis
  2. Wahrung der Stadtbildes

Tourismus 4.0 kann noch wesentlich mehr bieten. Ich bin mir sicher, dass viele Ideen der Software-Entwickler noch in der Pipeline liegen. Nicht nur KMU, sondern auch Stadtentwickler, Tourismus-verbände und Verwaltungen sollten der Digitalisierung positiv entgegensehen. Augmented Reality macht Spaß und sorgt für ein Mehr an Umsatz in der Kommune.

Autorin: Susanne Mappes

Bildquelle: © zapp2photo /Fotolia.com

Datenschutz und Digitalisierung – Ein Beitrag des BMAS

Beschäftigten-Datenschutz

Ein Beitrag aus dem Blog “ArbeitWeiterDenken” des Staatssekretärs Thorben Albrecht des Bundesministerium für Arbeit und Soziales /  24.01.2017.

Bei der Einführung einer neuen Software oder einer neuen Technologie spielt das Thema Beschäftigten-Datenschutz eine große Rolle. Deswegen ist es wichtig, dass der Betriebsrat von der Unternehmensleitung rechtzeitig über die Idee einer Implementierung einer neuen Technologie informiert wird. Nur so kann der “getrackte”Mitarbeiter(in) vor einer Leistungs- und Verhaltenskontrolle geschützt werden.

Bildquelle: © momius / Fotolia.com