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7. Expertenworkshop “Datenbrillen – Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen”

07. März 2018 – Workshop bei baua “Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin”

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin veranstaltet am 07. März 2018 in Dortmund Ihren 7. Workshop “Datenbrillen – Aktueller Stand von Forschung und Umsetzung sowie zukünftiger Entwicklungsrichtungen.” Bei dieser Tagesveranstaltung geht es um Fragen aus Praxis und Wissenschaft.

Aktuelle Themen:

  • Datenbrillen im industriellen Einsatz
  • Anwendungsszenarien von Datenbrillen
  • Datenschutz bei der Nutzung von Datenbrillen
  • Mixed und Augmented Reality
  • Interaktion mit Datenbrillen
  • aktuelle Forschung zum Thema Datenbrillen

baua lädt zu dieser Veranstaltung Forscher, Entwickler und Anwender aus dem Bereich Datenbrillen, wie auch Unternehmen, die am Thema Digitalisierung interessiert sind, ein.

Quelltext: https://www.baua.de/DE/Angebote/Veranstaltungen/Termine/2018/03.07-Datenbrillen.html

 

8. VR AR SYMPOSIUM – OPTIMIZE & CONTROL am 06.03.2018 in Heidelberg

Deloitte: Augmented Reality wird sich 2018 durchsetzen

Zitat: derStandard.at

“Im kommenden Jahr werden weltweit 350 Millionen Mediennutzer insgesamt 680 Millionen Online-Abonnements abschließen

Wien – Augmented Reality (AR), also die Ergänzung der realen Umgebung durch digitale Inhalte, wird laut Beratungsfirma Deloitte 2018 ihren Durchbruch feiern. “Unsere Einkäufe werden wir bald virtuell austesten können. Zum Beispiel lassen sich Möbel künftig vor dem Kauf bequem via Smartphone-App in der Wohnung hin- und herschieben”, so Barbara Edelmann, Partnerin bei Deloitte Österreich. Bis Ende 2018 werden demnach weltweit bereits 800 Millionen Smartphones AR-tauglich sein. Insgesamt wird im AR-Bereich ein Umsatz von 100 Millionen Dollar (84,70 Millionen Euro) erwartet.”

Klick hier für weitere Informationen / Quelle

Gemischte Realitäten – die Zukunft der Fabrikplanung

Zitat: Digitale Fabrikplanung bedeutet heute mehr, als das statische Abbild einer Fabrik zu erstellen. Vielmehr geht es darum, deren Lebenszyklus auch nach der Planungsphase komplett digital zu begleiten. Genau dabei helfen neue Technologien wie IoT, Virtual Reality oder die erweiterte Realität. von Sergej Schachow

Die Planung einer neuen Fabrikanlage wird heute gerade im Mittelstand größten Teils immer noch über Excel Listen und mit Papieraufwand geplant. Oft sind die Kriterien, warum man nicht in die 3D-Planung gehen möchte, monetäre Beweggründe. Die Vorteile, die eine virtuelle Begehbarkeit mit sich bringt, sind nicht von der Hand zu weisen. So kann zum Beispiel ein virtuelles Modell vom potentiellen Kunden “begangen” oder auf Messen präsentiert werden.

Lesen Sie mehr dazu: https://www.digital-engineering-magazin.de/gemischte-realitaeten-die-zukunft-der-fabrikplanung

 

Motorenherstellung: Renault Trucks testet Mixed-Reality

“Ab Januar 2018 wird Renault Trucks eine neue und effiziente Technologie zur Qualitätskontrolle im Motorenwerk in Lyon testen. Konkret sollen die Vorteile untersucht werden, die mittels Augmented-Reality und Mixed-Reality bei den jeweiligen Herstellungsverfahren möglich sind.”

Weiter lesen unter der Quelle: https://www.inventor-magazin.de/motorenherstellung-renault-trucks-testet-mixed-reality

Bildquelle: Fotolia© zapp2photo

Tourismus-Industrie 4.0 – warum nicht digital werden?

Wie bereits in meinem vorhergehenden Beitrag geschrieben, ist gerade die Tourismus-Industrie für den zukünftigen Einsatz von augmented Reality Lösungen prädestiniert. Städteplaner und Touristik-Büros sollten auf den Zug der Digitalisierung aufspringen und es nicht verpassen, die “eigene” Stadt für Besucher attraktiver zu gestalten und zu präsentieren.

Einsatzmöglichkeiten von AR in der Tourismus-Industrie

  • Marketing – AR im Print-Medien Bereich

Langweilige Flyer, Broschüren, Reisekataloge ….. Die meisten papierbasierten Werbematerialien finden schnell den Weg in den Mülleimer.  AR-Lösungen bieten einen Mehrwert

Vorteile:

  1. Städte können sich mit AR lebendig und vielfältig präsentieren.
  2. Mit AR unterstütze Print-Medien wirken überzeugend auf den potenziellen Kunden,
  3. was in den meisten Fällen zu einer schnelleren Kaufentscheidung führt. Denn meistens hat der Kunde bereits gekauft, bevor er beraten wird.  Deshalb müssen Sie den Kunden nur noch abholen und bestärken.
  • Museum – den Besuch mit AR lebendig und aktiv gestalten

AR ist die Schnittstelle zwischen aktivem Erleben und Bildung. Durch den Einsatz dieser Technologie werden nicht nur Kunstliebhaber, sondern auch technikaffine Menschen ins Museum gezogen, um dort Kunst lebendig und aktiv zu erleben. Durch das Verflechten von auditiven, visuellen und kinästhetischen Reizen wird das Gehirn zu kognitiven Prozessen angeregt, was zu einer erhöhten Merkfähigkeit und einem besseren Lernprozess während des Museumsbesuches führt.

Vorteile:

  1. Anlocken von Kunstliebhabern und technikaffinen Menschen wie auch von Familien mit Kindern. AR im Museum spricht einen größeren Interessenskreis an!
  2. Höhere Besucherzahl
  3. Spielerisches Kennenlernen (das Hauptaugenmerk liegt auf dem Wort “-lernen”) von unterschiedlichen Sozialisationen und Kulturen
  • Stadtbesichtigung mittels AR-Outdoor-Spiel

Forscher des Instituts für Angewandte Informationstechnologie (Sankt Augustin, Deutschland) haben im Jahr 2o1o testweise ein Spiel entwickelt, dass es Besuchern der Stadt Köln ermöglichen sollte, die Stadt mittels Sprünge durch Zeitportale zu erkunden, um auf diese Weise mehr über die Historie der Stadt zu erfahren. TimeWarp sollte es dem Besucher ermöglichen mit der Stadt zu interagieren.

Frage:

Warum gibt es ein solches Projekt nicht mehr, obwohl Pokémon GO ein solcher Hype war, der unzählige Menschen zur Bewegung mobilisierte und wahrscheinlich nur an der Tatsache, dass man sich alleine auf die Suche machen musste, scheiterte.

Vorteile:

  1. Die Historie einer Stadt kann mit AR spielend kennen gelernt werden
  2. Menschen werden zur Bewegung im Freien motiviert, weil Sie Spaß haben
  • Re-Living

Mittels Smartphone und einer speziellen App können historische Bauwerke rekonstruiert werden. Auf diese Weise bekommt z.B. der Besucher einer alten Burg eine Ahnung davon, wie das Gebäude vor hundert Jahren ausgesehen haben könnte. Das heißt, der Besucher sieht über sein Smartphone die Burgruine mit multimedialen Ergänzungen.  Das alte Bauwerk wird dabei wieder zum Leben erweckt und einem Erscheinen von Hui Buh steht damit nichts mehr im Wege. Sicher ein ungeteilter Spaß nicht nur für die Kleinen unter uns!

Vorteile:

  1. Die Burg wird geliebtes Ziel für Familienausflüge
  2. Höhere Besucherzahl
  • Navigationshilfe

Egal, ob Sie als Fußgänger oder Autofahrer in einer Stadt unterwegs sind. Mit Hilfe von AR können Ihnen virtuelle Wege durch Richtungspfeile auf dem Display Ihres Smartphones angezeigt werden, so dass Sie sicher und direkt an Ihrem Point of Interest ohne den Faktor Stress ankommen.

  • Städteplanung

Virtuelle geplante 3D-Modelle können mit Hilfe von AR in die tatsächliche Umgebung integriert werden. Dabei geht es um die Frage, ob die in Projekt-Planung befindlichen architektonischen Bauwerke sich ästhetisch in das vorhandene Stadtbild integrieren. Mit AR ist es möglich die direkte Zusammenarbeit mit den Bürgern zu gestalten, um sicherzustellen, dass die öffentlichen Anliegen und Erwartungen konsequent verstanden und berücksichtigt werden können.

Vorteile:

  1. Bürgernähe durch besseres Projektverständnis
  2. Wahrung der Stadtbildes

Tourismus 4.0 kann noch wesentlich mehr bieten. Ich bin mir sicher, dass viele Ideen der Software-Entwickler noch in der Pipeline liegen. Nicht nur KMU, sondern auch Stadtentwickler, Tourismus-verbände und Verwaltungen sollten der Digitalisierung positiv entgegensehen. Augmented Reality macht Spaß und sorgt für ein Mehr an Umsatz in der Kommune.

Autorin: Susanne Mappes

Bildquelle: © zapp2photo /Fotolia.com