Die Frage einer im Unternehmen neuen Führungskraft könnte lauten: „Muss ich die Vergangenheit beachten, wenn ich die Zukunft verändern will?“

Das ist eine wichtige Frage für jede Führungskraft, die neu in ein Unternehmen kommt. Wie gehe ich mit den Mitarbeitern um?

Aus Erfahrung kann ich persönlich sagen, dass die Vergangenheit immer beachtet werden sollte, denn die Vergangenheit hat die Mitarbeiter und ihr Verhalten geprägt. Nur wenn ich verstehe, warum Mitarbeiter auf die eine oder andere Art und Weise reagieren, kann ich als Führungskraft steuernd eingreifen und lenken.

So werden Mitarbeiter, denen man in der Vergangenheit wenig Organisation und Struktur vorgegeben hat, einen engagierten Vorgesetzten der sich z.B. häufig in der Produktion blicken lässt, mit Misstrauen begegnen.

Fragen wie: „Warum kommt er so oft zu uns – will er uns kontrollieren,“ werden nichts Ungewöhnliches sein. Wichtig ist, dass der Veränderungsprozess durch die Führungskraft langsam, jedoch zusammen mit den Mitarbeitern gestartet wird.

Vertrauen lässt sich nur gemeinsam aufbauen

Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Zeit, die sie benötigen, um Vertrauen zu Ihnen aufzubauen. Nur so  kann gewährleistet werden, dass sich Veränderungsprozesse und Unternehmensziele verwirklichen lassen. Nehmen Sie Ihre Mitarbeiter mit auf „Ihre Reise“.

Eines sollten Sie wissen, Mitarbeiter sehnen sich nach Organisation und Struktur

Ist sie nicht vorhanden, „entwickeln“ sich die Mitarbeiter möglicherweise nicht im Sinne des Unternehmens. Unstimmigkeiten zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten oder zwischen Teams können entstehen. Geben Sie eine klare Linie vor, jedoch mit Spielraum für jeden einzelnen Mitarbeiter.

Ihr Gewinn

Motivierte Mitarbeiter, werden Ihr Unternehmen weiterempfehlen.

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